Die Geschichte der Wasserversorgung Dübendorf
Vor 1900 |
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1867 |
Einige Fälle von Cholera treten in Dübendorf auf |
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1871 |
Pockenepidemie im Kanton Zürich; auch Dübendorf ist betroffen |
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1877 |
Gesetz über die öffentliche Gesundheitspflege wird wirksam; Einsetzung der Gesundheitsbehörde; erste Wasserproben aus Dübendorf werden wissenschaftlich untersucht: z. T. miserable Wasserqualität |
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1892 |
Die private Wasserversorgung “Falmen” hat zu wenig Wasser und wünscht eine Quelle der Holzkorporation zu fassen |
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1893 |
Choleraepidemie im Kanton Zürich verschont Dübendorf; die Bewohner “im Weil und Oberdorf” sind gezwungen, sich zu einer ad hoc-Wasserversorgung zu vereinigen und “appellieren an den Wohltätigkeitssinn der Gerechtigkeitsbesitzer”; Motion für eine “rationelle Wasserversorgung” wird von der Zivilgemeindeversammlung mit 32:23 Stimmen abgelehnt |
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1894 |
Bau und Inbetriebnahme der ersten Hochdruck-Wasserversorgung in Dübendorf mit 450 m³ Reservoir, 6,07 km Leitungsnetz und 42 Hydranten - Gründungsversammlung 2. Juni - Erste Hydrantenprobe 16. November - Festliche Einweihung 9. Dezember |
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1895 |
Ausserordentlich strenger Winter “in dem man mehr als 10 Wochen lang ohne Unterbruch Schlitten fahren konnte & der Zürichsee im März bis an die Quaibrücke fest zufror”; verhängnisvolle Lage der Bewohner im Falmen, da die alten Quellen erschöpft und die Bäche ausgetrocknet sind |
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1896 |
Nicht einmal für “Haushaltungszwecke, geschweige denn für gewerbliche Zwecke ist genug Wasser da”, Projekt für ein Grundwasser-Pumpwerk im Unterdorf (Storchen); künftige “Wassermotorenbesitzer” werden angewiesen, ihren minimalen Wasserbedarf anzugeben; Herabsetzung der Grundtaxe pro Kochherd, dafür Einführung einer Kopfsteuer und einer Taxe für Viehställe bzw. für Gross- und Kleinvieh; die Genossenschaft unterliegt im Prozess gegen die Stadt Zürich in Sachen Quellen im Küngenholz |
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1897 |
“In die Rechnung anstatt der Baarschaft, die tatsächlich nicht vorhanden ist”, sind die noch ausstehenden Beträge einzusetzen; das Röhrenverlegen von der “Station bis zur Usterstrasse kostet 6 Franken pro Meter” (heute ca. Fr.700.-) |
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1898 |
“Herr Heinrich Weber referiert über die Frage der Wassermesser, deren Nutzen in keinem Verhältnis zu ihren Kosten stehen”; das Reinvermögen ist “ein fiktives”; Beilegung des Streites mit den Brunnenbesitzern im Unterdorf |
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1899 |
Pumpwerk mit Petrolkolbenmotor im Storchen in Betrieb; die Zürcher Kantonalbank drängt auf Amortisation der Schulden |
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